Offener Brief zur Bundestagswahl 2025

// english version below //Die Soligruppe INGA schließt sich zusammen mit 70 weiteren Organisationen dem offenen Brief der Amnesty International Hochschulgruppe Mainz an.

Darin sind Forderungen enthalten, die unabdingbar für eine auf Menschenrechten beruhende Politik sind. So bedarf es unter anderem einer Wirtschaft für alle, konsequente antirassistische Maßnahmen, ein menschenwürdiges Asylrecht, die Reformierung des § 129 StGB, Gleichberechtigung aller und Maßnahmen gegen Gewalt an marginalisierten Gruppen, ein Ernstnehmen der Klimakatastrophe und nicht zuletzt die Anerkennung ehrenamtlichen Engagements.

Gemeinsam appellieren wir im Offenen Brief an die Wahlberechtigten, dass sie verantwortungsvoll mit ihrem aktiven Wahlrecht umgehen und sich aus sachlichen und verlässlichen Quellen informieren. Darüber hinaus betonen wir, dass bereits das Eintreten gegen Hass und Hetze im eigenen Umfeld ein Schritt für die Menschenrechte und für die Demokratie ist.

Ebenfalls appellieren wir an die Wahlkreiskandidierenden. Wir beobachten eine Entwicklung, die Diskriminierungen und menschenverachtende Positionen normalisiert.

Wir wählen die Menschenrechte und stellen die Frage an alle Wahlberechtigten: Und Ihr?


Open letter on the 2025 Bundestag election

The solidarity group INGA joins 70 other organizations in the open letter of the Amnesty International University Group Mainz.

It contains demands that are indispensable for a policy based on human rights. These include an economy for all, consistent anti-racist measures, a humane asylum law, the reform of Section 129 of the German Criminal Code, equal rights for all and measures against violence against marginalized groups, taking the climate catastrophe seriously and, last but not least, the recognition of voluntary work.

In the open letter, we jointly appeal to eligible voters to exercise their right to vote responsibly and to obtain information from objective and reliable sources. We also emphasize that standing up against hatred and agitation in one’s own environment is already a step for human rights and democracy.

We also appeal to the constituency candidates. We are observing a development that normalizes discrimination and inhumane positions.

We vote for human rights and put the question to all eligible voters: And you?

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